Else mit Penny Lane

Der Tisch
 
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Mit dem Leckerchen in der Hand und dem Kommando "Hopp!" locken wir den Hund auf den zunächst niedrigen Tisch. Auch hier kann ein Zerrspiel unmittelbar vor dem Aufsprung hilfreich sein. Wir empfehlen, dass Du anfangs sogleich das Hochspringen belohnst, damit der Hund das schnell macht. Nimm als Belohnung möglichst ein Leckerchen. Da ist es für den Hund leichter, ruhig auf dem Tisch zu bleiben.

 
 
Später soll der Hund auf den Tisch springen und sich dort 5 sec lang aufhalten. Der Richter führt mit lauter Stimme einen "Countdown" durch (5, 4, 3, 2, 1, weiter!) bevor der Hund seinen Lauf fortsetzen darf. Im vorhinein hat Dir der Richter gesagt, welche Seite des Tisches die "Rückseite" ist, und von dieser darf der Hund nicht aufspringen.
 

Der Tisch ist zu dem Hindernis geworden, das am leichtesten erlernbar ist. Am wichtigsten ist, dass der Führer eine "dämpfende" Körperhaltung einnimmt, während der Hund auf dem Tisch ist. Dreh Deinen Oberkörper etwas zur Seite und lehne ihn leicht zurück. Das kann besonders bei sensiblen Hunden wichtig sein. Wenn Du einen solchen Hund besitzt, solltest Du in unserem Kapitel "Niederlagen" lesen, was wir am Tisch mit unserer Mica erlebt haben.
Früher war der Tisch ein recht schwieriges Hindernis, weil damals der Richter unmittelbar vor dem Turnier bestimmte. ob der Hund 5 sec lang auf dem Tisch liegen, sitzen oder stehen sollte.

Foto: Else mit Penny Lane

 

Wir empfehlen, dass Du eine Entscheidung triffst, ob Liegen, Sitzen oder Stehen für Deinen Hund am besten passt, und dass Du nur eine dieser Arten trainierst. Das macht Deinen Hund sicherer.

Bei norwegischen Turnieren wird der Tisch immer seltener benutzt. Unsere Experten sagen, dass er "Fluss und Tempo" des Laufes stört. Es ist auch bedenklich, dass man die Gesamtzeit, die der Hund für einen Lauf benötigt, in hundertsten Teilen einer Sekunde misst, wogegen die Zeit auf dem Tisch (die ja in die Gesamtzeit eingeht) grob schätzt. Das kann zu ungerechten Gesamtresultaten führen und den objektiv schnellsten fehlerfreien Hund auf einen schlechteren Platz verweisen. 

Wenn wir selbst an einem Turnier teilnehmen, sind wir erleichtert, wenn der Tisch nicht dabei ist. Der kostet immer Nerven, besonders mit einem eifrigen Hund. Aber auf der anderen Seite meinen wir, dass man den Hunden auch andere Leistungen als überwiegend Tempo abverlangen sollte.

Es gibt den Tisch in zwei Höhen, der Grösse des Hundes entsprechend.

Fällt es Deinem Hund schwer, auf dem Tisch zu bleiben, musst Du das besonders Trainieren. Du wartest dann mit der Belohnung: Erst eine, dann zwei, dann drei sec. usw. Du kannst auch ruhig daran üben, dass Dein Hund sehr lange auf dem Tisch sein muss, bevor er die Belohnung bekommst. Für viele Hunde ist das "Weiterlaufen Dürfen" Belohnung genug.

Vergiss nicht, dass das Auf- und Abspringen immer auf Dein Kommando geschehen soll !

 

 

Das weitere Training

Du solltest üben, dass Dein Hund auf dem Tisch bleibt, auch wenn Du Dich entfernst, bis Du ihm das Kommando zum Weiterlaufen gibst. Dann kannst Du selbst die 5 sec dazu nutzen, eine günstige Position zum nächsten Hindernis einzunehmen.

Ihr solltet auch üben, dass eine andere Person in der Nähe ist, die den Richter spielt und mit lauter Stimme den "Countdown" durchführt, damit sich Dein Hund daran gewöhnt.

 

 
 
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