Unsere "heimatlichen Hürden"

Selbstbau-Tipp für den eigenen Rasen

 

Es ist relativ aufwendig, Hürden zu bauen, die auf selbsttragenden Gestellen stehen. Früher haben wir deshalb angespitzte Pfähle in den Boden geschlagen, die die Querlatte trugen. Das führte jedoch zu grossen Löchern im Rasen, und wenn man sie häufig versetzte, fransten die Pfähle schnell sowohl an der Spitze als auch am oberen Ende aus.

Hier kommt eine Idee, die wir besser finden:

 

Rechts die Einzelteile, aus der eine solche Hürde besteht:

(von rechts nach links)
2 dünne Armiereisen, etwa 1 m lang
2 Pfähle, etwa 80 cm lang
1 Stange (Kunststoff)

 

Die beiden Pfähle sind folgendermassen bestückt:
An einer Schmalseite zwei Ösenschrauben, an  einer Breitseite zwei lange Schrauben.
Die Schrauben werden die Querlatte halten, wobei zwei verschiedene Höhen möglich sind.


Alle Pfähle sollten genau gleich bestückt werden, damit sie in der Hürde "seitenverkehrt" stehen (wird weiter unten erklärt). Das Ende des Pfahles oben rechts wird später auf dem Rasen aufliegen.

 

 Wir stecken die beiden Armiereisen in geignetem Abstand in den Rasen, und "stülpen" die beiden Pfähle mit ihren Ösen darüber.

 

 Auf diesem Bild sehen wir, dass die Pfähle mittels ihrer Ösenschrauben durch die Armiereisen aufrecht gehalten werden.

Weiter sehen wir die Latte, die auf den langen Schrauben ruht. Da durch diese Aufstellung die Schrauben an den beiden Pfählen seitenversetzt sind, wird die Latte fallen, wenn der Hund sie berührt - ganz gleich, ob er von rechts oder links springt.

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Hier siehst Du zwei Beispiele dafür, was Du zu Hause (oder auf einer Wiese) mit vier Hürden machen kannst. Es gibt fast unendlich viele Möglichkeiten, wie Du sie aufstellen kannst und in welcher Reihenfolge der Hund sie nehmen soll. Wenn Du zusätzlich noch einen kurzen Slalom einsetzt, kannst Du ganz "kniffelige" Kombinationen erstellen, an denen Ihr so richtig ungestört trainieren könnt.

Aber vergiss nicht, dass Dein Hund auch regelmässig im Verein zusammen mit anderen Hunden üben muss. Du kommst nicht darum herum, weil die "Umgebung" ungemein wichtig ist.