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Wichtig!
Vor dem Training musst
Dich davon überzeugen, dass Dein Hund gesund
ist!
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Grundsätzliches:
Viele Agility-Sportler wünschen sich, dass
ihr Hund schneller wird. Bei richtigem Training kann man mit den
meisten Hunden die Zeiten auf den Parcours verbessern.
Über eines musst Du Dir immer im Klaren sein:
Nicht
die Geschwindigkeit des Hundes ist das Wichtigste,
sondern die Zeit, die er vom Start bis zum Ziel benötigt.
Das ist ein Unterschied. Besonders schnelle Hunde laufen oft in
weiträumigen Kurven, oft drehen sie sich um ihre eigene
Achse oder müssen vom Führer regelrecht gestoppt werden.
All das kostet wertvolle Sekunden.
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Effektivität
ist wichtiger als Tempo
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Bevor
man gezielt auf Tempo trainiert, muss der Hund die
jeweiligen Hindernisse
sicher
beherschen.
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Es gibt es klare
Grenzen dafür, wie viel schneller ein Hund laufen kann.
Aber mit angepasstem Training kannst Du bei jedem der folgenden drei
Punkte ein bischen Zeit gewinnen. In der Summe wird das
genügen,
um bei Turnieren bessere Ergebnisse zu erzielen.
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Es ist
nicht leicht, die angeborene Mentalität
des Hundes drastisch zu ändern, und vielleicht
ist so etwas auch nicht richtig. |
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Die Richter
bauen oft schwierigere Bahnen mit Verleitungen, wo schnelle Hunde leicht
Fehler machen. |
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| Am
einfachsten kann man seinen Hund schneller machen, wenn man
direkt vor einer Übung positiven
Stress erzeugt. Siehe unser
Kapitel
über Motivation. |
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| Ob
Dein Hund schneller wird, kannst Du objektiv nur mit
einer Stoppuhr beurteilen. |
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a. Der Hund soll schneller laufen
Wenn Du beim
Training viel mit Leckerchen arbeitest, solltest Du das
Belohnen umstellen. Belohne ihn deshalb öfter auf andere Weise, z.B.
mit einem Ballwurf. Die wenigen Leckerchen, die er bekommt,
müssen hochklassig sein, und der Hund sollte sie nur im
Zusammenhang mit Agility erleben.
Die ewigen Wurstbissen können
auf die Dauer langweilig werden.
Zeig
dem Hund ein solches
Leckerchen, "necke"
ihn damit und lass ihn sehen, dass Du
es selbst isst, wogegen er zunächst einmal leer ausgeht.
Spanne
ihn ordentlich auf die Folter und sei ihm gegenüber richtig
"arrogant", bevor die Übung beginnt. Gleichzeitig musst
Du Dich aber bei bester Laune zeigen.
Solch einen "Superbissen"
soll der Hund nur dann bekommen, wenn er wirklich ein bischen
schneller war. Arbeitet er nur "mittelmässig",
bekommt er nicht mehr als ein freundliches Lob von Dir.
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Das
Fressen
wirkt beruhigend auf Hunde. Dagegen spornt die
Aussicht auf ein Leckerchen an. |
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Versuch doch mal Hautfetzen von
gekochten Hühnern, gekochte Speckschwarte, Fettstücke gebratener
Koteletts und vielleicht auch gekochten Fisch. |
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Viele langsame
Hunde werden sich bei dieser Übung anstrengen, schnell
wieder der Führer zu erreichen. Versteht Dein Hund den
Laufsteg als Gerät, das er in voller Länge überlaufen
soll, wird diese Methode für Euch Resultate bringen.
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Besonders günstig bei
dieser Methode ist es, dass Du selbst fast auf der Stelle stehst,
wogegegen der Hund sich schnell bewegt. Das kan ein neues Erlebnis
für ihn sein, das er schnell zu schätzen lernt... |
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Vielleicht
hilft Dir der "Jet-Start"...
Wir haben mit einer
Methode experimentiert, die wir "Jet-Start" nennen.
Diese eignet sich sehr gut für Hunde, die den Tunnel lieben.
Du startest mit dem Hund an Deiner linken Seite bei A und schickst ihn
in den Tunneleingang. Während der Hund im Tunnel ist,
läufst Du von B nach C und rufst den Hund begeistert zu Dir,
um ihn aus vollem Lauf über die beiden Hürden zu
schicken.
Dies hat
das Tempo vieler Hunde sehr erhöht, und auch der trägste
wurde schneller. Also:
Grosser Jubel und das "hochklassige" Leckerchen.
Falls Dein Hund sich für den Ballwurf begeistert, kannst Du
bei C stehen bleiben und den Ball über das Hindernis Nr. 2
und 3 werfen - als letzter Ansporn und Belohnung.
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Jet-Start
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| Sollte
Dein Hund Dich enttäuschen, gibt es nur eine Lösung:
Du musst ihn noch mehr zu begeistern suchen und
mitreissen! |
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Der grösste Unterschied
zwischen "Jet-Start" und der Methode mit dem Laufsteg
liegt darin, dass Dein Hund Dich nicht sieht, während er im
Tunnel ist. Das kann die Sache spannender für ihn machen. Aber Du
musst daran denken, dass Du Laute ausstossen musst, während der
Hund im Tunnel ist (siehe das
Kapitel über den Tunnel).
Sollte auch der "Jet-Start" Deinen Hund nicht
beschleunigen, musst
Du dennoch Optimist bleiben und
Deinem Hund helfen. Das kannst Du so machen, dass Du
anfangs ganz zum Tunnelausgang läufst, und von dort zusammen mit
Deinem Hund zum Punkt C läufst. Allmählich läufst Du weniger
weit und bleibst z. B. in der Mitte zwischen Tunnelausgang und
Hindernis Nr. 2 stehen, um Deinen Hund zu empfangen und mit ihm
weiter zu den Hürden zu laufen. Du musst einfach ausprobieren, was
für Deinen Hund das Beste ist.
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Immer wieder haben wir auf
unseren Seiten darauf hingewiesen, dass Du Deine
Trainings-Abschnitte kurz halten musst. Dies gilt ganz besonders,
wenn Du Tempo-Training ausführst. "Laufsteg-Tempo-Training"
und "Jet-Start" solltest Du höchstens ein bis zwei Mal
pro Trainings-Abend durchführen. Aber Deine Belohnungen sollen
"super" sein! |
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Hund
wartet vor der Startlinie
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Absitzen lassen?
Eine Start-Methode, bei der man
den Hund vor der Startlinie absitzen lässt und selbst in den
Parcour hinausgeht, bevor man das Startkommando gibt, ist nicht
für alle Hunde geeignet. Der Hundeführer muss dabei oft so
autoritär auftreten, dass er die Freude am Start (und damit den
Eifer des Hundes) regelrecht abwürgen kann. Du solltest es
ausprobieren, ob diese Methode Euch Vorteile bringt, oder ob die
Nachteile überwiegen.
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Gemeinsam
mit dem Hund über die Startlinie
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Tempo durch
"uppåt - shaping"
Der schwedische Hundepsychologe
Anders Hallgren hat 1985 ein kleines Buch mit dem Titel
"Shaping" geschrieben. Dort beschreibt er eine Methode,
die Deinen Hund "garantiert" eifriger macht, wenn Du sie
richtig benutzt. Das Einlernen geht zu Hause vor sich und hat
eigentlich mit Agility nichts zu tun: Jedes Mal, wenn Dein Hund
vor Freude ausser sich ist, machst Du ein bestimmtes Geräusch.
Wir benutzen ein lebhaftes "brrrrrrrrrrrrrrrr". Zum
Beispiel wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen und der Hund
ganz wild vor Freude ist. Hast Du das eine zeitlang gemacht,
kannst Du diesen Prozess "umkehren". Wenn Du "brrrrrrrrrrrrr"
sagst, wird der Hund sehr eifrig. Hallgren nennt das auf
Schwedisch "Uppåt-shaping". Wir benutzen "brrrrrrrrrr"
oft, wenn unsere Hunde im Slalåm sind oder schneller über den
Laufsteg laufen sollen.
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Mike
og Blueberry Hill haben dies immer wieder geübt. Das hat
zu grossen Fortschritten geführt, selbst wenn sie noch
nicht perfekt sind. Die Kombination auf diesem Foto (Du
kannst es für weitere Informationen anclicken) ist die gleiche wie
auf den "grünen" Skizzen.
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Gangarten
einüben.
Das Kommando
"Stop!" sollten wir nur ausnahmsweise in einem
"Notfall" verwenden, z.B. um eine Disqualifikation
für ein falsches Hindernis zu umgehen.
Um die Kontrolle über unseren Hund zu behalten, ist es am
besten, wenn wir ihm Kommandos für das Traben und
Galoppieren
beibringen. Das lässt sich am bequemsten "so nebenbei"
bei Fahrradtouren trainieren. Darüber kannst Du mehr in unserem Abschnitt
über "Alternatives Agility Training" unter
Führung lesen.
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Der Hund ist
unsicher
Ab und zu kann man sehen, dass
Hunde auf dem Parcour plötzlich anhalten und Augen-Kontakt
mit dem Führer suchen. Wir können dann davon ausgehen, dass
der Hund ganz einfach nicht weiss, wo das nächste Hindernis
ist.
Daran ist immer der Führer Schuld. Er har seinem Hund
entweder undeutliche oder widersprüchliche Signale gegeben.
Der Hund reagiert deshalb völlig richtig, wenn er seinen Lauf
unterbricht und auf eine Klarstellung wartet. Aber das kostet
Zeit.
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Eindeutiges
Verständnis zwischen Hund und Führer ist das A
und O im Agility. In unserem Kapitel über die
Führungstechnik findest Du einige nützliche
Hinweise darüber. |
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Angst vor einem Hindernis
Gelegentlich kommt es vor, dass
unser Hund Angst vor oder grosse Abneigung gegen ein Hindernis
bekommt und es aus diesem Grunde verweigert - also z.B. davor
stehen bleibt. In unserem Kapitel "Training"
beschreiben wir, wie man beim Einlernen der verschiedenen
Apparate das Entstehen einer solchen Angst/Abneigung
verhindern kann. Aber auch später können Umstände
eintreffen, die dem Hund ein Hindernis gründlich verleiden.
Du musst immer aufmerksam beobachten, welche Eindrücke Dein
Hund auf dem Parcour sammelt und ob er irgendwo etwas
Unangenehmes erlebt. Nur, wenn Du das mitbekommst, kannst Du
richtige Massnahmen ergreifen, um Probleme schnell zu beheben.
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Abgelenkt und unkonzentriert
in Arbeit...
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