Der Slalom
 
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Der Slalom besteht aus 8, 10 oder 12 Stangen, die alle ca 60 cm Abstand von einander haben.    
 

 

Sehr wichtig: Die erste Stange muss immer an der linken Seite des Hundes bleiben (siehe Bild). Lass Deinen Hund nie anders in den Slalom gehen als es der Pfeil anzeigt.

 

  Beim Einlernen mit dem Clicker geht man ganz anders vor.
 
 

Das Erlernen erfordert meist viel Zeit und Geduld. Es ist daher unbedingt zu empfehlen, dass man sich selbst einige angespitzte Stöcke anschafft, mit denen man im Garten oder auf einer Wiese einen provisorischen Slalom aufbauen kann. Drei Stangen sind anfangs genug.
Viele erfahrene Trainer meinen, dass man sich anfangs nur auf den richtigen Eingang in den Slalom konzentrieren sollte. Sie raten uns deshalb sogar, mit nur zwei Stangen zu beginnen.

 

  Lies unseren Vorschlag für die Beschaffung eines praktischen Slaloms.

 

Man legt dann sogleich sein linkes Knie gegen die zweite Stange, so dass der Hund keine andere Möglichkeit hat, als durch den Eingang zu gehen.

Bei unseren Kursen für Anfänger schlagen wir vor, dass man mit drei Stangen beginnt, und dabei den Hund dicht an seiner linken Seite an den Eingang führt.

Hier übt Mike mit Laura auf dem Trainingsplatz im Verein.

 

 

 

Während er durch die erste Pforte geht, hältst Du ein Leckerchen in Deiner rechten Hand um die zweite Stange herum vor das Maul Deines Hundes, und "ziehst" ihn damit durch die zweite Pforte auf Deine Seite zurück.

 

Wir üben dies so lange, bis der Hund auf Kommando selbstständig (ohne Knie und ohne "Ziehen" mit dem Leckerchen) die zwei Pforten meistert. Nun ist es nicht mehr unser Knie, das dem Hund hilft, sondern unsere Körpersprache.

Wir schwingen unseren Oberkörper und die Hand mit dem Leckerchen im Gleichtakt mit seinen Slalom-Bewegungen nach rechts und links.
(Auf diesen Bildern sind wir schon auf vier Pfähle übergegangen.

Oft sind unsere Hunde nicht besonders begeistert von der Arbeit mit dem Slalom, weil der Führer viel korrigieren muss - und der Hund oft sehr lange braucht, um überhaupt zu verstehen, was wir von ihm wollen. Unser Ziel, nämlich dass unser Hund eifrig und freudig durch dieses Hindernis geht, können wir nur dann erreichen, wenn wir so oft wie möglich ganz kurz (eine oder zwei Minuten) mit grosser Begeisterung und guten Belohnungen daran üben. Deshalb eignet sich dieses Hindernis besonders gut für das tägliche Training zu Hause.

 

 

 

Wie geht es weiter ?

Es ist unmöglich, "genau" zu beschreiben, wie Du am besten weiter trainieren sollst. Wenn das Üben mit drei Stangen gute Resultate ergeben hat, bist Du auf dem richtigen Weg. Wenn Dein Hund dann aber nicht versteht, dass er nun auch die vierte, und später auch eine fünfte und sechste (usw.) umrunden soll (und die wenigsten Hunde verstehen das!), hast Du eine Vielzahl von Möglichkeiten für Euer weiteres Training.

Wir meinen, dass Du am schnellsten und einfachsten weiter kommst, wenn die Stangen Deines eigenen Trainings-Slaloms so niedrig sind, dass Du mit Deinem Arm gut darüber kommst, und auf diese Weise Deinen Hund mit einem Leckerchen oder Ball/Spielzeug vor seiner Schnauze weiter durch die nächsten Pforten lotsen kannst.

Zusätzlich kannst Du noch die Slalom-Stöcke seitlich versetzen, so dass der Weg des Hundes einfacher wird, etwa so:

 
 

 

Ganz allmählich setzt Du später die Stöcke mehr geradlinig auf, bis Du zum Schluss einen "richtigen" Slalom hast.

 

 
 

 Eine andere Möglichkeit ist, dass der Führer selbst rückwärts durch den Slalom geht und den Hund hinter sich her lockt. Allerdings gewöhnt sich der Hund besonders beim Slalom sehr an die Position seines Führers und ist oft völlig verwirrt, wenn dieser seinen "gewohnten Platz" verlässt.

 
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