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Agility-Lehrgang für Anfänger 2005 mit Mike & Else aus Norwegen |
Die Theorie
Der theoretische Unterricht unseres Seminars umfasst insgesamt etwa 4 - 5 Stunden. Wir beschränken uns dabei auf Dinge, die Du als Anfänger wirklich überdenken solltest, wenn Du Deinem Hund beim praktischen Training erfolgreich helfen willst. Wir versprechen, dass Dir die Theorie nicht langweilig wird !
Einzelheiten, wie z.B. die Abmessungen der Hindernisse oder "komplizierte" Regeln über Fehlerpunkte im Wettkampf, benötigst Du anfangs nicht. Du bekommst sie aber schriftlich von uns. Du bekommst auch unseren "Leitfaden" mit Kopien aller unserer Overheads und eine ausführliche Beschreibung aller praktischen Übungen, so dass Du Dir keine Notizen zu machen brauchst.
Das theoretische Pensum:
Hund-Mensch-Verhältnis
Die oft zitierte "Chef-Rolle" des Hundeführers (im Prinzip ein wichtiges Thema), streifen wir nur am Rande. Du hast sie wahrscheinlich schon in anderen Zusammenhängen vorgetragen bekommen.
Traditionsmässig ist der Hund der "Helfer des Menschen". Beim Agility sehen wir das umgekehrt: Du bist der Helfer Deines Hundes! In der ersten Theoriestunde am Montag werden wir mit Euch die Bedeutung von Fürsorge, Motivation und Geduld erörtern, und Euch Grundlagen darüber vermitteln, wie Ihr Euren Hund "lesen" könnt. Damit schaffen wir eine gemeinsame Basis für unseren Lehrgang, die sich in der Praxis als sehr nützlich erwiesen hat.
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Dies ist eine Variante, seinem Hund bei der Überwindung von Unsicherheit zu helfen. Aber die passt vielleicht für Deinen Hund überhaupt nicht ! Dann lassen wir uns etwas anderes einfallen... |
Motivation
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Wir benutzen die Begriffe Primärmotivation und Sekundärmotivation. Ein "primär-motivierter" Hund springt über den Parcours, weil Agility für ihn "die Welt" bedeutet. Ein "sekundär-motivierter" Hund geht über ein Hindernis, weil er danach eine Belohnung bekommt. Es ist leichter, mit einem sekundär-motivierten zu arbeiten, aber der primär-motivierte wird im Wettkampf der überlegene sein, vorausgesetzt, er hat einen guten Führer. Wie können wir dafür arbeiten, dass unser Hund ein primär-motivierter wird? "Richtiges Belohnen" ist ein wichtiges Thema in diesem Zusammenhang. |
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Der "primärmotivierte"
Hund... |
Ehrgeiz im Agility-Sport
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"Falscher Ehrgeiz" kommt häufig vor im Agility. Davor müssen wir uns hüten, und immer kritisch unsere eigenen Ziele und Beweggründe überdenken. Zahlreiche Hunde sind durch falschen Ehrgeiz verdorben worden, und die bekannte norwegische Hunde-Expertin Turid Rugaas warnt ausdrücklich und mit gutem Grund davor, wenn sie über Agility spricht. "Richtiger Ehrgeiz" dagegen ist der Schlüssel zu Erfolgen und unbeschwerter Aktivität mit unserem Hund. |
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"Wenn dies zum
Wichtigsten wird..." |
"Clickertraining" und "Hundemassage"
können grosse Bedeutung im Agility haben. Wir geben Euch eine Einführung in diese beiden Themen und zeigen Euch einfache praktische Beispiele. Damit hoffen wir, bei Euch Interesse für zwei Gebiete zu wecken, die in unserem Sport sehr wertvoll sein können, aber vorläufig viel zu wenig Beachtung finden.
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Wer beim Clickern den target stick einführt, schafft sich damit ein gutes Hilfsmittel für das Agility-Training. Mike mit Blueberry Hill |
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Links nimmt Else Kontakt mit einem
fremden Hund auf, um die Massage einzuleiten. Rechts arbeitet sie mit einem
Stresspunkt bei |
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