Die Aufgabe
Wir wollten unseren Teilnehmern norwegische Trainingsmethoden vorstellen, die auf dem Kontinent weniger bekannt sind. Wir hatten typische Sequenzen für den systematischen Aufbau des Trainings an Kombinationen und an Verleitungen ausgewählt, sowie u. a. Methoden des "Vorausschickens", des Tempo-Trainings, Eingang und Rythmus im Slalom vorbereitet.
Die Teilnehmer, die am meisten Vorkenntnisse hatten, führten ihre Hunde sicher, aber überwiegend anders als wir es gewohnt sind: Oft sehr eng, viel vor dem Hund und fast nur mit der Führhand. Dieses und die Tatsache, dass die Fertigkeiten der Hunde und Führer sehr unterschiedlich waren führten dazu, dass wir unser Konzept umstellen mussten und in kurzer Zeit Sequenzen finden mussten, die allen Teilnehmern gerecht wurden. Auch die vorbereiteten theoretischen Unterlagen und unsere Vorträge mussten wir zum Teil umbauen. Wir bemerkten auch, dass unser Auftreten als Trainer (wir überlassen Entscheidungen meist den Hundeführern) vielen Teilnehmern ungewohnt war.
Dies war unsere bisher schwierigste Aufgabe als Agility-Trainer. Im Nachhinein sehen wir, dass wir sie besser gelöst haben, als wir anfangs fürchteten.