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A-Wand ist für grosse Hunde 190 cm hoch, für kleine
und mittelgrosse 170 cm. |
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Bei ihrer ersten
Bekanntschaft mit der A-Wand zögern viele Hunde beim Aufstieg, und einige werden sogar ängstlich.
Wir haben von Fällen gehört, wo man ängstliche Hunde ganz
einfach an der Leine über das Hindernis zerrte.
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Du hast
Deinen Hund viel zu gern, um so etwas mit ihm zu machen. Du
denkst langsichtig und wünscht Dir, dass Dein Hund die A-Wand
zu schätzen lernt und sie später mit Freude und Eifer
überwältigt.
Selbst wenn Du dann, wie
viele andere,
vielleicht Probleme mit den Kontaktfeldern bekommst. Ob diese Gefahr
besteht, kann man schon frühzeitig beim Training erkennen. Solche
Zeichen solltest Du ernst nehmen. Die wirkliche Schwierigkeit der
A-Wand liegt
nämlich bei den
Kontaktfeldern. Weigerungen oder andere Fehler
sieht man nur selten bei diesem Hindernis, nachdem es der Hund erlernt
hat.
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Der Hund
darf die Kontaktfelder (hier dunkelgrün) am Auf-
und Abstieg nicht überspringen.
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Anfangs geht es
in erster Linie oft darum, dass Dein Hund den Respekt vor der Höhe verliert und willig
über die A-Wand läuft.
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| Ihr
müsst vor den ersten Versuchen sicherstellen, dass das
Hindernis stabil steht und nicht wackelt - auch bei
niedrigster Höhe! |
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Verstellbare
Höhe
Lässt sich Eure A-Wand in der Höhe
einstellen, ist das Erlernen kein Problem. Du fängst mit einer ganz
niedrigen Höhe an und führst / lockst den Hund über das Hindernis.
Du kannst ruhig mehrmals auf dem Hindernis belohnen, wobei die
Belohnung am Ende, während der Hund noch auf dem Kontaktfeld ist,
die wichtigste ist. Die Belohnungen solltest Du mit der Hand geben,
die auf der gleichen Seite wie der Hund ist
(siehe Führhand),
weil Du sonst Deinen Oberkörper gegen den Hund drehst.
In kleinen Schritten vergrössern wir nun die Höhe der A-Wand bis
zum Maximum.
Bei dieser Methode ist es nach unseren
Erfahrungen günstig, von Anfang an auf etwas Tempo zu gehen. Wenn
das Hindernis nämlich steiler wird, hilft es dem Hund, wenn er eine gewisse
Geschwindigkeit hat.
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Über eine
steile A-Wand langsam
zu gehen, ist oft unangenehm für den Hund, weil er dabei
die Gefahr spürt, nach unten abzurutschen und regelrechte "Klimmzüge"
machen muss, um hoch zu kommen. |
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Volle Höhe
Hat man dagegen eine A-Wand, die man nur
in voller Höhe aufstellen kann, kann das Erlernen recht schwierig werden. Aber unter den
mehreren hundert Anfängern, die wir ausgebildet haben, sind wir
nicht einem einzigen Hund begegnet, der dieses Hindernis zum Schluss
nicht doch geschafft hat.
Während der weiteren Ausbildung unserer Anfänger hat es sich
oft
gezeigt, dass gerade die Hunde, die anfangs besonders "zimperlich"
waren, später sehr gute Resultate erzielen. Wir führen das darauf
zurück, dass ihre Führer schon frühzeitig lernten, dass einem nicht
alles einfach in den Schoss fällt, sondern dass man sich
anstrengen muss, um etwas zu erreichen. Sie werden vielleicht
schnell besonders gute Lehrmeister führ ihren Hund, weil sie Fortschritte
erkennen und zu schätzen wissen. Das ist eine
Vorraussetzung dafür "richtig" trainieren zu
können.
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Hast
Du anfangs das Gefühl, dass Dein Hund viel "feiger" an der
A-Wand ist, als alle anderen, musst Du darauf Rücksicht nehmen.
Aber Du brauchst Dir keine Sorgen über Eure Zukunft zu
machen. |
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Als erstes versuchen
wir, ob wir unseren Hund mit der Führhand über
das gesamte Hindernis leiten können.

Dabei haben wir
ein Leckerchen oder Ball in der Führhand und geben uns optimistisch und
begeistert.
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Wenn das nicht klappt, solltest Du das gleiche
nicht noch einmal versuchen, sondern andere Methoden wählen.
Mit kleinen Hunden, die man tragen kann und
die es gewohnt sind, angehoben zu werden, können wir folgendes
machen:
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Der Führer setzt seinen Hund zunächst etwa
auf die Mitte des absteigenden Hindernisses, mit dem Kopf in
Richtung Boden. Dann lockt er ihn mit einem Leckerchen nach unten.
Die Belohnung gibt man auf dem Kontaktfeld.
Danach setzt man den Hund auf die Spitze des
Hindernisse und führt ihn nach unten. Als nächstes setzt man ihn
auf die aufsteigende Seite kurz vor der Spitze, und leitet ihn über
den höchsten Punkt und nach unten. U.s.w.
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Wenn Dein Hund sich nicht mit der Führhand
zur Spitze der A-Wand locken lässt, kannst Du versuchen, Dich
selbst auf das Hindernis zu setzen oder legen, und ihn zu Dir hinauf zu
locken.
Das klappt oft sowohl mit kleinen als auch grossen Hunden. Ist
der Hund einige Male zu Dir hochgelaufen und hat seine
Belohnung bekommen, kannst Du Deinen Platz verlassen und ihn
mit der Führhand über die A-Wand geleiten.
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Hier kommt eine ganz besondere Methode, die
wir mehrmals mit Erfolg als letzte Lösung für Hunde benutzt haben,
die so grossen Respekt vor der A-Wand hatten, dass sie nicht einmal
eine Pfote darauf setzen wollten.
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Wenn ein solcher Hund sehr grosses
Interesse für einen andern Hund (der die A-Wand kann) zeigt, kann
man die beiden miteinander spielen lassen. Nach einiger Zeit schickt
man den "sicheren" Hund über die A-Wand.
In allen Fällen, wo wir diese Methode
angewandt haben, folgte der skeptische Hund seinem Spielkameraden
ohne Zögern über das Hindernis. Nach zwei-drei solcher Überläufe,
ist seine Angst überwunden, und wir können mit ihm
"normal" mit der Führhand weiter trainieren.
An der breiten A-Wand halten wir diese Methode
für vertretbar, nicht aber am Laufsteg, und natürlich erst recht
nicht an der Wippe.
Die Kontaktfelder der A-Wand
sollte man ernst nehmen, besonders an der absteigenden Seite.
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Die
Führhand ist das "Ziel", das den Hund auf das
Kontaktfeld bringt...
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...und ihn
dann weiter mit sich zieht.
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Der Einsatz der
Führhand setzt voraus, dass Du an der A-Wand vor oder neben Deinem
Hund bist. Später, wenn Du gern mit grösserem Abstand zum Hund
arbeiten willst (oder musst - weil er so schnell ist), lässt sich
das nicht mehr machen.
Mit unseren Anfängern versuchen wir jedenfalls anfangs immer diese
Methode.
Der Führer sollte möglichst vermeiden, seinen Oberkörper direkt
gegen den Hund zu wenden, weil das eine Richtungsänderung
hervorrufen kann. Wir möchten ja erreichen, dass der Hund
weder springt noch zur Seite ausweicht oder anhält, sondern ohne Zögern nach vorn über die
Kontaktfelder trabt.
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Dein
Hund kann die A-Wand, bleibt aber oft an der höchsten
Stelle stehen. Wahrscheinlich bedeutet das, dass er sich
auf dem Parcour unwohl fühlt und sich weiteren Übungen
zu entziehen versucht. Du musst
den Grund dafür herausfinden!
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Einige Hunde werden
schon
beim zweiten Übergang über die A-Wand so eifrig, dass unsere
Führhand sie nicht kontrollieren kann. Dann bleibt uns
keine Wahl: Wir geben mit unserem ganzen Körper dem Hund das
Signal, dass er stoppen soll. Man kann ihn auch sitzen
und auf dem Feld warten lassen, bis er seine Belohnung bekommt.
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Mehr über Kontaktfelder
findest du
hier.
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